2x16 GB (32 GB)
Zum Spielen. Der richtige Ausgangspunkt für einen neuen Gaming-PC, mit Reserve für Browser, Voice-Chat und Updates.
Wie viel Speicher zum Spielen, Streamen, für Kreativarbeit oder lokale KI, in welche Steckplätze zwei Module gehören und was du prüfen kannst, wenn der PC nach einem RAM-Upgrade nicht mehr startet. Danach kümmern wir uns darum, wenn du willst.
Das ist unsere Einschätzung als PC-Bauer. Die Speicherhersteller sagen nicht alle dasselbe: Crucial schreibt, dass 16 GB für die meisten Gamer reichen, Corsair empfiehlt 32 GB zum Spielen.
Zum Spielen. Der richtige Ausgangspunkt für einen neuen Gaming-PC, mit Reserve für Browser, Voice-Chat und Updates.
Um gleichzeitig zu spielen und zu streamen, Videos zu schneiden oder an grossen Kreativprojekten zu arbeiten.
Für lokale KI, grosse 3D-Szenen oder virtuelle Maschinen. Mit DDR5, auf einem Mainboard und einem Prozessor, die 64-GB-Module unterstützen.
Quellen: Crucial, Speicher fürs Gaming · Corsair, RAM und Gaming · AMD-Datenblatt Ryzen 9 9950X · Intel-Datenblatt Core Ultra 9 285K · Gigabyte-Handbuch X870 GAMING X WIFI7
Kerben und Kontakte sitzen nicht an derselben Stelle. Corsair rät davon ab, ein DDR5-Modul in einen DDR4-Steckplatz zu stecken oder umgekehrt.
Das AMD-Datenblatt des Ryzen 9 9950X nennt nur DDR5, und das ASRock-Handbuch des X870 Pro RS verbietet, DDR4 in seine DDR5-Steckplätze einzubauen.
Vor dem Kauf sagt dir das Datenblatt deines Mainboards, welchen Speichertyp, welche Kapazität pro Modul und welche Geschwindigkeiten es unterstützt.
Quellen: Corsair, DDR5 und DDR4 · ASRock-Handbuch X870 Pro RS
Auf einem Mainboard mit vier Steckplätzen kommen zwei Module meistens in A2 und B2, damit sie im Dual-Channel laufen. Meistens, nicht immer: Das Handbuch deines Mainboards entscheidet.
Zwei Module in DIMM_A2 und DIMM_B2, ein einzelnes in DIMM_A2. ASUS verweist auf die Tabelle der empfohlenen Konfiguration im Handbuch jedes Boards.
Zwei Module in DIMMA2 und DIMMB2, ein einzelnes in DIMMA2. MSI weist darauf hin, dass die Methode je nach Mainboard variieren kann.
Beim X870 GAMING X WIFI7 empfiehlt das Handbuch DDR5_A2 und DDR5_B2 für zwei Module im Dual-Channel.
Beim X870 Pro RS kommen zwei Module ebenfalls in A2 und B2, ein einzelnes aber in B2, wo ASUS und MSI A2 angeben.
AMD verweist auf das Handbuch des Mainboards und erklärt, dass die Steckplätze meist vom Prozessor aus A1, A2, B1 und B2 heissen.
Quellen: ASUS, Speicher einbauen · MSI, Speicher einbauen · Gigabyte-Handbuch X870 GAMING X WIFI7 · ASRock-Handbuch X870 Pro RS · AMD, häufige Startprobleme
XMP (Intel) und EXPO (AMD, Sockel AM5) sind Übertaktungsprofile für den Arbeitsspeicher. Intel rät, XMP im BIOS zu aktivieren: Der PC übernimmt dann automatisch die Einstellungen des Profils.
Die erreichte Geschwindigkeit hängt von RAM, Mainboard und Prozessor ab (ASUS). Intel warnt, dass eine Änderung von Frequenz oder Spannung die Stabilität verringern kann; AMD, dass ein Betrieb ausserhalb seiner Spezifikationen seine Garantie aufhebt.
Das XMP- oder EXPO-Profil und eine stabile Frequenz gehören zu den Punkten, die bei einer Optimierung geprüft werden. Der komplette Leistungscheck (CHF 120) und der optimierte Zusammenbau (CHF 270) umfassen das Speicherprofil und einen Stabilitätstest.
Quellen: Intel, XMP · AMD, EXPO · ASUS, XMP und EXPO im BIOS
Diese Kontrollen stammen aus den Anleitungen von AMD, ASUS, Gigabyte, MSI und Crucial. Fass die Module nur bei ausgeschaltetem und ausgestecktem PC an.
Bei DDR5 «trainieren» manche Boards den neuen Speicher beim ersten Start: Laut Crucial kann der Bildschirm bis zu 15 Minuten schwarz bleiben. Lass den PC in dieser Zeit eingeschaltet.
Eine DRAM-LED, die dauerhaft leuchtet, zeigt fehlenden oder fehlerhaften Speicher an (ASUS). Module ganz eingesteckt, in den vom Handbuch empfohlenen Steckplätzen, Kontakte sauber.
Starte mit einem einzigen Modul und füge die anderen einzeln hinzu: So zeigt sich, welches Modul oder welcher Steckplatz die Ursache ist.
Ein Clear CMOS stellt die Werkseinstellungen wieder her, auch beim XMP- oder EXPO-Profil; wie das geht, steht im Handbuch. Ein BIOS-Update kann Unterstützung für neue Module bringen, und die QVL-Liste des Boards sagt, welche Kits getestet wurden.
Quellen: Crucial, DDR5-Training · Gigabyte, BIOS-Hinweise zum B650 AORUS ELITE AX · ASUS, Q-LED-Anzeigen · AMD, häufige Startprobleme · MSI, Speicher einbauen
Der Preis deckt die Leistung, ohne Komponenten: Du kaufst das Kit direkt beim Händler. Die Arbeit und ihr Preis werden vorher bestätigt.
Unsere Einschätzung: 2x16 GB zum Spielen, 2x32 GB, wenn du streamst, Videos schneidest oder viele Anwendungen offen hast. Crucial schreibt, dass 16 GB für die meisten Gamer reichen, Corsair empfiehlt 32 GB: Die Hersteller sind sich nicht einig.
Das kann funktionieren, ist aber nicht garantiert. Corsair rät davon ab, mehrere Kits zu kombinieren, selbst mit gleicher Geschwindigkeit, und ASUS empfiehlt Module aus demselben Kit. Mit vier Modulen sinkt ausserdem die offizielle Geschwindigkeit. Unsere Einschätzung: ein Kit aus zwei Modulen mit der gewünschten Kapazität.
Meistens in A2 und B2 auf einem Board mit vier Steckplätzen, aber das Handbuch deines Mainboards entscheidet: Beim ASRock X870 Pro RS zum Beispiel kommt ein einzelnes Modul in B2.
Damit das RAM mit der auf der Packung angegebenen Geschwindigkeit läuft, in der Regel ja. Es ist eine Übertaktung: Die Stabilität wird nach dem Aktivieren geprüft, und wenn der PC nicht mehr startet, stellt ein Clear CMOS die Werkseinstellungen wieder her.
Unsere Einschätzung: Zuerst zählt der Speicher der Grafikkarte. 64 oder 128 GB RAM helfen, wenn ein Modell nicht ganz in den VRAM passt, auf Kosten der Geschwindigkeit.
Quellen: Corsair, Kits mischen · ASUS, XMP und EXPO im BIOS
Für einen neuen PC: die Datenblätter aktueller Karten und der VRAM je nach Bildschirm.
Die VRAM-Seite ansehenSchwarzer Bildschirm, Boot-Schleife oder dauerhaft leuchtende LED auf dem Mainboard.
Die ersten Kontrollen ansehenGrafikkarte, Prozessor, RAM oder SSD: welches Teil du zuerst wechseln solltest.
Das Upgrade ansehen